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Grenzen

Ich mag Grenzen. Und obwohl ich bisher ein recht inkonsequenter Mensch gewesen bin, lerne ich doch seit einiger Zeit gut konsequenter und bestimmer zu sein. Früher habe ich Grenzen als etwas Negatives betrachtet, selbstverständlich bin ich der Meinung dass Grenzenlosigkeit ein wunderschönes Wort ist, das nach Freiheit riecht. Und es gibt Dinge die sollten niemals begrenzt sein. Liebe, Freundschaft, Passion,Frieden, Phantasie, Lebenshunger, Zuhören und der Geist zum Beispiel sollten nicht begrenzt sein oder werden. Aber im Lauf der Zeit habe ich erkannt das abgesteckte Gebiete gut tun können, Sicherheit geben und gerade im Zusammenleben beruhigend sind. Wenn ich in meiner Wg meine Zimmertüre schliesse bleibt sie zu bis ich sie aufmache oder jemanden herinbitte- ohne Abschliessen zu müssen. Wir sind von Grenzen umgeben, wenn meine Freundin nicht gern über sexuelle Themen spricht dann ist das ihre Grenze die ich erkannt habe und von mir aus einhalte. Meine Toleranz kennt da keine Grenzen Wenn eine Mutter ihr Kind mit diesem bestimmten Blick anguckt reicht es schon dass es weiss, hier ist die Grenze hinter der es ungemütlich wird. Man kann oft in den Augen Verletztheit erkennen und die Grenze wahrnehmen. Es ist auch spannend Grenzen bewusst zu überschreiten und zu spüren was in einem und um einen passiert. Meiner Meinung nach sollte sich unsere Gesellschaft darum kümmern ein paar moralische Grenzen zu überdenken- und dann natürlich einzurennen. Es ist wunderbar alte, antrainierte Grenzen loslassen zu können. Neurlich bin ich wieder an eine Grenze gekommen und musste darüber nachdenken- wo ist denn meine Grenze zu diesem Thema? Was gehört für mich denn zum Sex? Und wer legt das fest? Wann entscheide ich mich was dazugehört ? Interessanterweise habe ich tatsächlich eine Freundin die der Meinung ist Oralsex gehöre nicht zum Sex. Sehr interessant Also ziehe ich mal im Geist ein paar gestrichelte Linien bis zu der ganz fetten roten, hinter der ich am nächsten Morgen sagen würde: wir hatten Sex. Schlussendlich ist es tatsächlich ein schönes Thema zum Gedankenmachen. Ich bekenne mich zu jemandem, der Grenzen verabscheut und gleichzeit liebt und braucht. Und um noch besser damit umgehen zu können setze ich mir selbst welche. Deine Freiheit hört da auf, wo du die Freiheit eines anderen einschränkst. Mit seinen eigenen Grenzen mag jeder umgehen wie er möchte, die Verantwortung liegt bei ihm- aber wirklich wertschätzend verhält man sich wenn man die ausgesprochenen Grenzen eines anderen respektiert.

20.2.15 02:17

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